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Wie baut man eine Sonnenliege?
Wie baut man eine Sonnenliege?

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Selbermacher

Coole Ruhezone für heiße Tage

An heißen Tagen sehnt man sich oft dem Wochenende entgegen – wenn es dann endlich soweit ist, möchte man die freie Zeit natürlich nicht in Wohnzimmer und Küche verbringen – sondern draußen. Aber das Strandbad ist überfüllt und im Park darf man nicht grillen. Die Lösung: Machen Sie es sich doch einfach in ihrem eigenen Garten oder auf dem Balkon gemütlich. Nach dem Motto: My Home is my Garden!

Für die richtige Entspannung sorgen hier neben kühlen Getränken auch gemütliche Sitz- und Liegeflächen. Die Auswahl an Gartenmöbeln ist riesig, aber wer es gerne etwas individueller mag und Spaß am Selbermachen hat, kann sich ganz einfach seine eigene Sonnenliege bauen. Individuelle Gartengestaltung pur: Werden Sie DIY-Handwerker! Nach getaner Arbeit und mit einer angemessenen Portion Stolz lässt es sich hier noch viel besser relaxen. Und das in einem Gartenmöbel, in dem viel Liebe steckt. Versprochen: Auch Hobbyhandwerker können diese Mini-Gartenlounge ganz einfach selbst bauen.

Bauteile der Gartenliege

Unsere Liege ist aus Fichtenholz. Dieses ist sehr leicht und macht es Ihnen deshalb möglich, die Liege von einem Sonnenplätzchen zum nächsten zu transportieren - wahlweise auch auf die Terrasse, auf den Balkon oder in den Wintergarten. Trotz des geringen Gewichts hat Fichte eine ausgezeichnete Tragfähigkeit. Für den Einsatz im Außenbereich sollte es aber mit Lack oder Holzschutzlasur witterungsbeständig gemacht werden. Fichte nimmt Farben aber sehr gut auf, weshalb die Arbeit leicht von der Hand geht. Ein weiterer Vorteil: Das Holz ist in jedem Baumarkt zu einem günstigen Preis erhältlich. Wer also eine leichte Gartenliege sucht, die günstig und ein Einzelstück ist, wird dieses Gartenprojekt lieben! Wie das Schritt für Schritt geht, sehen Sie hier!

Zur Anleitung


Sonnenbaden - aber richtig!

Gartenliege zum Entspannen

Genießen Sie auf Ihrer neuen Gartenliege den strahlenden Sonnenschein und lassen Sie die Seele baumeln. Worauf Sie aber unbedingt beim Bad in der Sonne achten sollten, haben wir kurz für Sie zusammengefasst.

Vorab: Die Sonne ist nicht unser Feind, sondern sogar lebensnotwendig. Treffen ihre Strahlen auf unsere Haut, wird Vitamin D gebildet. Dieses Vitamin ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper verantwortlich und stärkt außerdem das Immunsystem. Aber nicht nur das - die Sonne macht auch glücklich! Der Körper schüttet vermehrt sogenannte Endorphine, also Glückshormone aus, wenn wir uns anstrahlen lassen. 

Damit wir die Sonne unbeschwert genießen können, müssen wir unsere Haut aber vor UV-Strahlung schützen. Wie das ganz einfach geht, verraten wir hier:

  1.  Vermeiden Sie die Mittagszeit, hier ist die UV-Strahlung am höchsten (bis zu 150-mal intensiver) und somit auch das Sonnenbrandrisiko.

  2. Besonders wichtig im Sommer: Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich! 2 bis 3 Liter sind an heißen Tagen Pflicht.

  3. Dunkle Kleidung schützt besser vor UV-Strahlung als helle.

  4. Um neben einem Sonnenbrand auch einem Sonnenstich vorzubeugen sollten Sie unbedingt eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille tragen.

  5. Bei Sonnencremes gilt: Viel hilft viel. Tragen Sie reichlich davon auf, um richtig geschützt zu sein. Empfohlen wird eine Menge von ca. drei Esslöffeln. Empfindliche Stellen wie Ohren, Lippen, Nase, Dekolleté, Nacken und Schultern sollten besonders sorgfältig eingecremt werden. Helle Haupttypen sollten einen höheren Lichtschutzfaktor wählen. Die Eigenschutzzeit der Haut beträgt je nach Hauttyp zwischen 10 und 30 Minuten.

Eine Faustformel sagt:

Eigenschutzzeit der Haut x Lichtschutzfaktor = Minuten, die man geschützt in der Sonne verbringen kann

Beispiel: Ein heller Hauttyp mit einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten, der eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 15 aufträgt, dürfte sich so 10 Minuten x 15 (LSF) = 150 Minuten in der Sonne aufhalten, also zweieinhalb Stunden.
Aber Vorsicht: Experten raten, maximal die Hälfte der errechneten Minuten tatsächlich in der Sonne zu verbringen.