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Schmuckstück für die Wand

Shabby Chic Look für einen alten Holzbilderrahmen

Die eigenen vier Wände kann man auf unterschiedliche Art und Weise selbst gestalten: entweder durch einen neuen Farbanstrich, Wandtatoos oder aber auch mit charakteristischen und individuell gestalteten Bilderrahmen. Oft findet sich auf dem Speicher, bei der Oma oder auf dem Flohmarkt ein in die Jahre gekommener Rahmen. Zu schade zum Wegschmeißen, kann mit etwas Kreativität, Lust zum Selbermachen und Farbe ein neues Schmuckstück entstehen – Upcycling in seiner ursprünglichsten Form.

Bilderrahmen besprühen

Sandra hat einen alten Holzbilderrahmen von Freunden vor dem Sperrmüll gerettet. Sie möchte ihm nicht nur einen neuen Farbton verleihen, sondern mit den angesagten Kreidefarben einen Shabby Chic Look kreieren.

Typisch für den Shabby Chic Look ist, dass das Endergebnis den Charme von etwas Gebrauchtem verströmt – dies wird meist durch „unperfekte“ Oberflächen erzeugt, bei denen mit gewollten Kratzern und Gebrauchsspuren der Originalfarbton oder eine zweite Farbe durchschimmert. Auf dunklen Holzgegenständen kommt dieser Look am besten durch helle und matte Pastellfarben zur Geltung. Perfekt ist also der Einsatz von Kreidefarben. Sandra entscheidet sich für das Upcycling ihres Holzbilderrahmens für einen Weißton.
 
Das brauchen Sie:
• Holzbilderrahmen
• Farbsprüher von WAGNER
• Kreidefarben im gewünschten Farbton
• Abdeckmaterial
• Schleifschwamm fein
• Schleifschwamm grob
• Tuch zum Entstauben


Das Ergebnis: ein Bilderrahmen im Shabby Chic Look

Die Geschichte des Bilderrahmens

Bilderrahmen haben eine lange geschichtliche Entwicklung hinter sich. Ursprünglich aus der Architektur stammend waren sie aus Stein und dienten bis ins 13. Jahrhundert zur Einfassung von Reliefs und Kirchenbildern. Diese religiösen Darstellungen wurden direkt auf die Wände der Kirchen gemalt. Der Siegeszug des Bilderrahmens, wie wir ihn dagegen heute kennen, begann in der Epoche der Gotik. Ausgehend von Italien nahm die Malerei und Kunst, nicht zuletzt unter dem Einfluss der Baukunst, eine neue Entwicklung.
Die in der Gotik charakteristischen großen Fenster führten dazu, dass die bemalbaren Flächen immer kleiner wurden. Um dieses Problem zu lösen, begann man freistehende Altäre zu bauen, mit Hintergrundbildern, die von Holzrahmen eingefasst waren und zusätzlich bemalt und vergoldet wurden. Ab dem 15. Jahrhundert begann der Bilderrahmen seinen Einzug auch in den bürgerlichen Häusern. Hier wurde er zunehmend zu dekorativen Zwecken verwendet. Gerade wohlhabende Bürger wollten Ihre Selbstporträts in prunkvollen Rahmen präsentieren. Bis heute hat der Bilderrahmen neben der Schutzfunktion des Bildes noch immer eine große Bedeutung für ein ästhetisches Wohnambiente.


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