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MKW: Mehr Effizienz bei höchster Qualität

Die Vertikal-Pulverbeschichtung bringt insbesondere bei langen Werkstücken wie Aluminiumprofilen Vorteile. Daher setzt auch die MKW Oberflächen + Draht GmbH im österreichischen Haag am Hausruck diese Technik ein.

2015 nahm MKW, einer der größten Lohnbeschichter Österreichs, eine zweite Vertikal-Pulverbeschichtungsanlage in Betrieb. Ziel war, die Produktivität zu steigern und weiter höchste Qualität zu liefern. Ein Erfolgsfaktor: das Equipment von WAGNER.

Die MKW Oberflächen + Draht GmbH gehört zur MKW Holding und ist einer größten Lohnbeschichter in Österreich. 450 Tonnen Pulver im Jahr werden dort auf eine Fläche von ca.drei Millionen Quadratmeter appliziert – Tendenz steigend. Entscheidend ist für MKW dabei, die höchstmögliche Qualität zu liefern. „Wir setzen bei MKW auf Masse und Klasse. Trotz der großen Mengen müssen die Ergebnisse einwandfrei sein. Nur so können wir uns mit einer Produktion in Mitteleuropa wirtschaftlich behaupten“, erklärt Christian Weinzierl, Prokurist bei MKW.

Anlage für vertikale Pulverbeschichtung erweitert
Speziell für Aluminiumprofile von 7 bis 7,5 Meter Länge investierte MKW bereits 2011 im Werk in Haag am Hausruck in eine Vertikalbeschichtungsanlage für zwei Beschichtungskabinen. Der vertikale Aufbau einer solchen Anlage hat den Vorteil, dass die Vorbehandlung mit dem effizienteren Schwallverfahren möglich ist. Gegenüber dem Sprühverfahren kann hier das Vorbehandlungsmedium von oben nach unten über das Werkstück fließen. Zudem wird kein Materialstress erzeugt: Während sich die Profile bei horizontaler Aufhängung biegen und im Ofen verformen können, sorgt die Vertikalaufhängung für eine höhere Passgenauigkeit bei der Endmontage (siehe Tabelle „Vertikalanlage vs. Horizontalanlage“). 

Produktivitätssteigerung um über 15 Prozent
Zunächst installierte MKW nur eine der beiden Kabinen und stattete diese mit 20 WAGNER-Pulverpistolen aus. Doch über die Jahre wurden die Losgrößen tendenziell kleiner und die Lieferzeiten kürzer. „Wir wollten effizienter werden und flexibler in unserer Produktionsplanung. Deshalb beschlossen wir 2014, in eine zeitgemäße Pulverbeschichtungsanlage für die zweite Kabine zu investieren“, berichtet Christian Weinzierl. 

Tab.: Vertikalanlage vs. Horizontalanlage

Heute betreibt MKW die beiden Kabinen abwechselnd, um die Farbwechselzeiten zu überbrücken. Christian Weinzierl rechnet vor: „Wir könnten pro 8-Stunden-Schicht eine Förderstrecke von 720 Meter fahren. Diese wird derzeit von zehn Farbwechseln mit einer Dauer von je sieben Minuten unterbrochen. Das entspricht einer Lücke von 105 Metern. Wenn wir die zweite Anlage im Wechsel betreiben, können wir diese Lücke auf ca. 10 Meter reduzieren. Damit steigt die Produktivität um über 15 Prozent.“

Beschichtungseffizienz pro Pistole um 40 Prozent höher
Für die Ausstattung der zweiten Kabine plante der italienische Anlagenbauer SAT-Trevisan ein neuartiges Kabinengehäuse in Dreiecksform mit der Umlenkung im Eckpunkt. Die spezielle Pistolenanordnung in Verbindung mit Winkeldüsen, der Kettenverlauf innerhalb der Kabine und die Anordnung der Absaugung richten die Pulverwolke zur Fördererbewegung hin aus, was eine längere Verweilzeit der Profile in der Pulverwolke ergibt. Vor diesem Hintergrund konnte die Anzahl der Pistolen auf zwölf reduziert werden, wodurch die Beschichtungseffizienz der neuen Anlage um 40 Prozent pro Pistole höher liegt als bei der vorhandenen Anlage. Hinzu kommen geringere Verschleißkosten.

PXM-Pulverzentrum garantiert hohe Qualität
Garant für eine hohe Beschichtungsqualität ist neben den zwölf WAGNER-Automatikpistolen vom Typ „PEA XL C4“ das neue PXM-Pulverzentrum von WAGNER. „Wir setzen hier das PXM-Pulverzentrum ein, weil es alle Anforderungen von MKW erfüllt. Es fördert das Pulver sowohl aus Originalgebinden als auch aus Fluidbehältern und bereitet es optimal auf. Die kontinuierliche Frischpulverversorgung sowie der Einsatz eines Ultraschallsiebes garantieren höchste Beschichtungsqualität und homogene Oberflächen, insbesondere bei Metallicpulvern“, erläutert Michael Topp, Senior Product Manager bei WAGNER.

Für eine einfache, schnelle Bedienung stattete WAGNER das Pulverzentrum mit einer vor kurzem neu entwickelten Bedienoberfläche aus. Damit lässt sich der wichtigste Parameter, die Pulvermenge, ohne zusätzlichen Menüwechsel gruppenweise verstellen. „Die Anlage ist bis ins Detail auf Qualität und Effizienz ausgelegt“, ist Christian Weinzierl zufrieden. „So haben wir beste Voraussetzungen für den weiteren Erfolg von MKW geschaffen.“

Durch die dreieckige Architektur der neuen Kabine und die intelligente Anordnung von Pistolen, Kettenverlauf und Absaugung wurden dort nur zwölf Pistolen benötigt – acht weniger als in der 2011 gebauten Kabine.
Hohe Beschichtungsqualität und einfache Bedienung garantiert das PXM-Pulverzentrum von WAGNER.

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