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Die Stiftungen

Josef Wagner gründete zwei Stiftungen in Deutschland (1972) und der Schweiz (1975), um die dauerhafte Existenz des Unternehmens in seinem Sinne zu sichern. Den beiden Stiftungen übertrug der Firmengründer sämtliche Unternehmensanteile und berief zur Verwaltung der Erträge jeweils einen unabhängigen fünfköpfigen Stiftungsvorstand bzw. Stiftungsrat. Auch sein persönliches Vermögen vermachte er den Stiftungen. Heute sind die Josef-Wagner-Stiftungen gemeinsam Eigentümer der Wagner International AG, Altstätten, der Holdinggesellschaft aller operativen Einheiten der WAGNER-Gruppe.

Die beiden Josef-Wagner-Stiftungen haben zur Aufgabe, die WAGNER-Gruppe zu erhalten und auszubauen sowie soziale Leistungen in den Regionen in Deutschland und der Schweiz zu erbringen, in denen WAGNER eine Betriebsstätte unterhält. Die Stiftungen verfolgen "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke" durch:

  • Unterstützung von bedürftigen Personen und Familien
  • Förderung der Unterhaltung von Kindergärten, Wohn-, Alten- und Pflegeheimen
  • Förderung von begabten Studenten und Auszubildenden, bevorzugt im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich
  • Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen, die ähnliche Zwecke wie die Stiftungen verfolgen

    Die Josef Wagner-Stiftung in Friedrichshafen / Deutschland

    Seit Beginn ihrer gemeinnützigen Aktivitäten hat die deutsche Josef-Wagner-Stiftung rund 6 Millionen Euro für Stiftungszwecke ausgeschüttet. Ein bedeutender Betrag ging dabei an Kindergärten im Bodenseekreis für Ausbau- und Renovierungsarbeiten sowie für die Einrichtung von Ganztagesbetreuung und Kinderkrippen. Eine Vielzahl von bedürftigen Familien und Einzelpersonen im Bodenseekreis wird mit einmaligen Beiträgen oder laufenden Zuwendungen unterstützt. Begabte Studenten erhalten auf Vorschlag ihrer Professoren finanzielle Unterstützung für ihr Studium.

    Die Verwaltung der Josef-Wagner-Stiftung, Friedrichshafen, arbeitet im ehemaligen Privathaus des Firmengründers, das auch Veranstaltungen und als temporärer Wohnraum für neue Mitarbeiter dient. Das Haus spiegelt den innovativen Geist, die Technikbegeisterung und den Qualitätsanspruch Josef Wagners wider. Beeinflusst von der organischen Architektur Andrew Lloyd Wrights ist es ein typisches Beispiel für den repräsentativen Baustil Industrieller während der 1960er Jahre. Das Landhaus wurde nach sorgfältiger Restauration 2011 als jüngstes Gebäude mit dem baden-württembergischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

    Der Stiftungsvorstand

    Die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Vergabe von Leistungen obliegt einem fünfköpfigen Stiftungsvorstand, dem heute folgende Mitglieder angehören:

    • Dr. Jörg Sauer
    • Jürgen Winterhalter
    • Barbara Hosak
    • Hubert Riek, Vorsitzender
    • Dr. Markus Dörig

    Die Josef Wagner-Stiftung in Altstätten/Schweiz

    Die Schweizer Josef-Wagner-Stiftung engagiert sich vor allem in der Jugendpflege und Jugendfürsorge. Gemeinsam mit der logopädischen Vereinigung Oberrheintal betrieb sie in Altstätten ein Sprachheilambulatorium für mehrere hundert Kinder bis zur Übernahme durch staatliche Träger. Sie gründete eine Kindertagesstätte und trug die Personal- und Sachkosten. Mittlerweile betreibt das Kinderheim "Bild" eine eigene Hortgruppe, deren Kosten von der Stiftung übernommen werden. Wie die deutsche unterstützt auch die Schweizer Stiftung einzelne Menschen und Familien in Not. Insgesamt spendete die Josef-Wagner-Stiftung (Schweiz) bisher rund sieben Millionen Schweizer Franken.

    Der Stiftungsrat

    Die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Vergabe von Leistungen obliegt einem fünfköpfigen Stiftungsrat, dem heute folgende Mitglieder angehören: 

    • Dr. Jörg Sauer
    • Jürgen Winterhalter, Präsident
    • Esther Rohner-Bachmann
    • Hubert Riek
    • Dr. Markus Dörig