Anleitung für einen Schreibtisch

Bauen Sie in nur wenigen Schritten einen individuellen Schreibtisch. Mit einer großen Arbeitsfläche und zusätzlichem Stauraum ist er ein Gewinn für jedes Büro oder Jugendzimmer.

  • Farbsprühsystem z.B. Wood&Metal Sprayer W 100
  • Bohrmaschine und Holz- oder Spatenbohrer 20 mm und evtl 2 mm zum Vorbohren
  • Schraubendreher oder Knarrensatz mit Schraubendrehervorsatz
  • Bleistift
  • Zollstock
  • für Übertragung Raster Anschlagwinkel und Lineal
  • für freihändige Formenzeichnung Hilfszirkel, Nägel und biegbare Leiste
  • Schleifmaschine oder -klotz und grobes, mittleres und feines Sandpapier
  • Spanngurt

Tischplatten

  • 1 Obere Platte 800 x 400 x 21 mm Birke Multiplex
  • 1 Tischplatte 1600 x 900 x 21 mm Birke Multiplex

Zwischenhölzer

  • 3 Böden linke Säule 480 x 480 x 21 mm Birke Multiplex (Kreis)
  • 3 Deckel und Boden rechte Wange 470 x 160 x 21 mm Birke Multiplex (Radien - keine Schablone)
  • 4 obere Plattenfixierungen 105 x 105 x 21 mm Birke Multiplex (Innen-Ø Regenrohr)

 

Beplankung

  • 2 Unterkonstruktion für Leisten 400 x 740 x 4 mm Sperrholz (Regalsäule)
  • 1 Unterkonstruktion für Leisten 440 x 740 x 4 mm Sperrholz (rechte Wange Innenseite)
  • 1 Unterkonstruktion für Leisten 540 x 740 x 4 mm Sperrholz (rechte Wange Außenseite)
  • 95 Verkleidungen: Halbrundleisten aus Kiefer 740 x 10 x 20 mm (aufgeleimt, 2 x 20 Regalsäule, Rest Wange)

 

Zubehör:

  • 3 Reagenzgläser hier Ø 20 mm
  • 2 Distanzstücke Kunststoffrohr für obere Platte Ø 110 x 80
  • div. Holschrauben
  • Holzleim
  • Acryllack

Skizze 1

Skizze 2

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1 von 9: Bauteile aufzeichnen

Bauteile aufzeichnen

Besorgen Sie sich die im Anhang aufgelisteten Materialien. Als Vorlage die Rasterzeichnung (im Anhang) verwenden. Ein Kästchen entspricht 100 x 100 mm. Die Platte wird mit einem 100 x 100 mm großen Raster versehen, die Punkte übertragen und freihändig verbunden (Bild 1). Die Umrisse der Böden (Zwischenhölzer für die Säule) werden mit einem Hilfszirkel (Band, Nagel und Bleistift) eingezeichnet (Bild 2).

Bauteile aufzeichnen

Besorgen Sie sich die im Anhang aufgelisteten Materialien. Als Vorlage die Rasterzeichnung (im Anhang) verwenden. Ein Kästchen entspricht 100 x 100 mm. Die Platte wird mit einem 100 x 100 mm großen Raster versehen, die Punkte übertragen und freihändig verbunden (Bild 1). Die Umrisse der Böden (Zwischenhölzer für die Säule) werden mit einem Hilfszirkel (Band, Nagel und Bleistift) eingezeichnet (Bild 2).

Schritt 2 von 9: Bauteile zuschneiden

Bauteile zuschneiden

Zugeschnitten werden die einzelnen Teile (siehe auch Maßskizze im Anhang) mit einer Stichsäge. Für den Ansatz wird ein ca. 20 mm großes Loch, das die Kontur an der Außenplatte berührt gebohrt.

Bauteile zuschneiden

Zugeschnitten werden die einzelnen Teile (siehe auch Maßskizze im Anhang) mit einer Stichsäge. Für den Ansatz wird ein ca. 20 mm großes Loch, das die Kontur an der Außenplatte berührt gebohrt.

Schritt 3 von 9: Böden verbinden

Böden verbinden

Die drei Böden (Zwischenhölzer) der linken Säule werden mit zwei 400 x 740 mm großen und 4 mm dicken Sperrholzplatten verbunden. Damit sich die Form nicht verzieht, muss immer auf den 90° Winkel geachtet werden. Die Verschraubung erfolgt ca. alle 50 mm (Bild 1)
Tipp: Spanngurte helfen dabei, die Platten vor dem Verschrauben zu fixieren! Bevor die Leisten angeleimt werden, sollten Sie für die Oberflächenbeschichtung angeschliffen werden. Die erste Halbstabholzleiste (erhältlich in gut sortierten Baumärkten oder im Fachhandel) wird von innen angeschraubt (Bild 2).

Böden verbinden

Die drei Böden (Zwischenhölzer) der linken Säule werden mit zwei 400 x 740 mm großen und 4 mm dicken Sperrholzplatten verbunden. Damit sich die Form nicht verzieht, muss immer auf den 90° Winkel geachtet werden. Die Verschraubung erfolgt ca. alle 50 mm (Bild 1)
Tipp: Spanngurte helfen dabei, die Platten vor dem Verschrauben zu fixieren! Bevor die Leisten angeleimt werden, sollten Sie für die Oberflächenbeschichtung angeschliffen werden. Die erste Halbstabholzleiste (erhältlich in gut sortierten Baumärkten oder im Fachhandel) wird von innen angeschraubt (Bild 2).

Schritt 4 von 9: Halbstabholzleisten verleimen

Halbstabholzleisten verleimen

Die restlichen Halbstabholzleisten werden bündig auf die Oberfläche geleimt. Als Hilfe dienen wieder die Spanngurte (Bild 1). Durch das Anspannen der Gurte wird der Leim über die Fläche verteilt und die Halbstabholzleisten werden für die Abbindezeit des Leims fixiert. Heraustretender Leim muss sofort mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Nach dem Abbinden des Leims können die Spanngurte entfernt werden (Bild 2).

Halbstabholzleisten verleimen

Die restlichen Halbstabholzleisten werden bündig auf die Oberfläche geleimt. Als Hilfe dienen wieder die Spanngurte (Bild 1). Durch das Anspannen der Gurte wird der Leim über die Fläche verteilt und die Halbstabholzleisten werden für die Abbindezeit des Leims fixiert. Heraustretender Leim muss sofort mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Nach dem Abbinden des Leims können die Spanngurte entfernt werden (Bild 2).

Schritt 5 von 9: Rechte Säule verschrauben

Rechte Säule verschrauben

Baugleich ist die rechte Säule, nur dass die Böden (Zwischenhölzer) die Form einer Sichel haben. Zuerst die äußeren Teile anschrauben und dann das Mittelstück, um die Stabilität zu erhöhen. Schraubabstand max. 50 mm. Auch hier muss die erste Halbstabholzleiste zuerst von innen angeschraubt werden.

Rechte Säule verschrauben

Baugleich ist die rechte Säule, nur dass die Böden (Zwischenhölzer) die Form einer Sichel haben. Zuerst die äußeren Teile anschrauben und dann das Mittelstück, um die Stabilität zu erhöhen. Schraubabstand max. 50 mm. Auch hier muss die erste Halbstabholzleiste zuerst von innen angeschraubt werden.

Schritt 6 von 9: Halbstabholzleisten anbringen

Halbstabholzleisten anbringen

Nun wieder Leim auftragen und die restlichen Halbstabholzleisten anbringen (Bild 1). In die obere Platte werden am schmalen Ende Löcher gebohrt, die später als Stifthalterung dienen. Hierzu wird ein Holzrest als Unterlage verwendet, damit die darunter liegende Arbeitsplatte nicht beschädigt wird (Bild 2).

Halbstabholzleisten anbringen

Nun wieder Leim auftragen und die restlichen Halbstabholzleisten anbringen (Bild 1). In die obere Platte werden am schmalen Ende Löcher gebohrt, die später als Stifthalterung dienen. Hierzu wird ein Holzrest als Unterlage verwendet, damit die darunter liegende Arbeitsplatte nicht beschädigt wird (Bild 2).

Schritt 7 von 9: Farbe anrühren

Farbe anrühren

Die Dose mit dem Lack im gewünschten Farbton mit dem beiliegenden Rührstab öffnen und das Ansaugrohr des Sprühaufsatzes nach vorne ausrichten. Lack zu 3/4 in den Farbbehälter füllen und verdünnen. Den Rührstab auf den Boden des gefüllten Farbbehälters aufstellen. Der Abstand zwischen den Kerben stellt eine Verdünnung von 10% dar. Farbe kräftig anrühren und Sprühprobe durchführen. Die Spritzdüse kann in drei verschiedene Richtungen eingestellt werden. Waagerechter Farbstrahl für Arbeiten von oben nach unten, senkrechter Farbstrahl für Arbeiten von rechts nach links, punktueller Sprühstrahl für präzises Arbeiten. Mit dem kleinen Rad lässt sich die Farbmenge stufenlos verändern.

Farbe anrühren

Die Dose mit dem Lack im gewünschten Farbton mit dem beiliegenden Rührstab öffnen und das Ansaugrohr des Sprühaufsatzes nach vorne ausrichten. Lack zu 3/4 in den Farbbehälter füllen und verdünnen. Den Rührstab auf den Boden des gefüllten Farbbehälters aufstellen. Der Abstand zwischen den Kerben stellt eine Verdünnung von 10% dar. Farbe kräftig anrühren und Sprühprobe durchführen. Die Spritzdüse kann in drei verschiedene Richtungen eingestellt werden. Waagerechter Farbstrahl für Arbeiten von oben nach unten, senkrechter Farbstrahl für Arbeiten von rechts nach links, punktueller Sprühstrahl für präzises Arbeiten. Mit dem kleinen Rad lässt sich die Farbmenge stufenlos verändern.

Schritt 8 von 9: Der Sprühvorgang

Der Sprühvorgang

Mit Ecken, Kanten und Winkeln beginnen, danach die Flächen sprühen. Von außen mit einheitlichem Abstand über die Halbstabholzleisten hinaus sprühen. Erst außerhalb der Halbstabholzleisten die Sprührichtung wechseln. Dies vermeidet dickere Lackschichten beim Richtungswechsel. Tipp: Da ein zu dick aufgetragener Lack zu “Nasenbildung” führen kann, lieber zweimal dünn sprühen als einmal zu dick. Nach dem Sprühen den Lack nach Herstellerangaben trocknen lassen. Den Sprühaufsatz nach dem Gebrauch gut mit Wasser und Lösemittel reinigen.

Schritt 9 von 9: Die Tischplatte

Die Tischplatte

Die Fixierplatten (Zwischenhölzer) für die Rohre auf die großen Tischplatten und unter die kleine, obere Platte schrauben und die Rohre aufstecken.

Das Ergebnis

Wood&Metal Sprayer W 100

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Die handliche Lösung für kleine und mittlere Projekte mit Lacken und Lasuren

WAGNER Produktfinder

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