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Komplexe Heißspritzanlage mit einfacher Bedienung

Nur eine Woche Installationszeit: Das Lackiersystem, das aus verschiedenen Komponenten von Firmen der WAGNER Group besteht, bei der Außenlackierung eines Tanks von Hydrolift.

Warum sich der belgische Tankhersteller Hydrolift für zwei Protective-Coating-Anlagen aus Komponenten der WAGNER Group entschied

Hydrolift aus dem belgischen Bree ist auf die Herstellung von Stahl- und Edelstahltanks spezialisiert. Dabei reicht die Produktpalette von über- und unterirdischen Lagertanks, über Druckbehälter und Prozesstanks bis hin zu Silos. Die Kunden von Hydrolift setzen die bis zu 70 Tonnen schweren Tanks in den unterschiedlichsten Bereichen ein, unter anderem für Öl, Chemikalien, Wasser und Lebensmittel. Diese sensiblen Inhalte und die oft rauen Umgebungsbedingungen stellen besondere Anforderungen an die Innen- und Außenlackierung der Tanks. Als die bisherigen Lackieranlagen ersetzt werden mussten, entschied sich Hydrolift deshalb für eine Lösung der WAGNER Group. Im Vergleich zu den Mitbewerbern konnte WAGNER vor allem eine einfache und verlässliche Bedienung, eine enge Betreuung durch den lokalen Handelspartner und eine kurze Installationszeit bieten. 

Alles aus einer Hand
Ausgangspunkt für die Planung der Anlage waren die lösemittelfreien 2K-Lacke, mit denen Hydrolift bisher gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht hatte: Sika® Permacor®-2807 HS A für die Innenseite und Sika® Permacor®-2108 HS Rapid für die Außenseite. Beide Lacke fließen erst ab 40°C und müssen mit einer Temperatur von exakt 60°C verarbeitet werden, um eine optimale Oberfläche zu erreichen. Die Verarbeitungszeiten betragen fünf bzw. zwei Minuten. Johannes Bex, Sales Manager bei WSB Finishing Equipment, dem zuständigen WAGNER-Handelspartner in Belgien, bot Hydrolift vor diesem Hintergrund zwei komplexe, aber dennoch einfach zu bedienende Heißspritzanlagen an. Die Komponenten dafür stammen nicht nur von der J. Wagner GmbH, sondern auch von den WAGNER-Tochterunternehmen Reinhardt Technik, WAGNER Colora und Walther Pilot. „Indem wir alle Kompetenzen in der WAGNER Group genutzt haben, konnten wir Hydrolift das optimale System aus einer Hand anbieten. Für den Kunden war das ein entscheidender Vorteil“, berichtet Johannes Bex.

Komplexes System, einfache Bedienung
Die Komponenten für die Außenlackierung werden in IBC-Containern mit 1.000 Litern angeliefert und in einer Wärmekammer auf 40°C erwärmt. Von dort fließen sie in zwei Farbmischbehälter der Firma Walther Pilot mit einem Fassungsvermögen von 80 Litern für die A-Komponente und 40 Litern für die B-Komponente. In die Doppelwand der Behälter und um die Farbschläuche pumpt die WAGNER-Colora-Pumpe ZIP80 Wasser mit 50°C, um die Komponenten weiter zu erwärmen bzw. auf Temperatur zu halten. Der Füllstand wird dabei per Laser gemessen. 

Komplexe Installation, aber einfach zu bedienen: Die automatische Misch- und Dosieranlage TwinControl 72-300/150 mischt aus den erwärmten Komponenten den 2K-Lack für die Außenlackierung der Tanks von Hydrolift. Im Hintergrund sind die Wärmekammern für die IBC-Container zu sehen.

Für den Lackiervorgang werden Stammlack und Härter zur automatischen Misch- und Dosieranlage TwinControl 72-300/150 gepumpt, durch die integrierten Durchlauferhitzer auf 60°C erwärmt und im hinterlegten Mischungsverhältnis gemischt. Dafür ist die TwinControl mit dem Dosiersystem AIS (Adaptive Injection System) ausgerüstet, das vollautomatisch die Einspritzung der B-Komponente regelt. Anschließend wird das gemischte Material durch einen beheizten Schlauch transportiert und in einem zweiten Statikmischer nochmals homogenisiert. Appliziert wird mit einer manuellen Airless-Spritzpistole PROTEC GM1-530. Sie ist für einen Druck von bis zu 530 bar geeignet und kann aufgrund des isolierten Griffs auch für erwärmtes Material verwendet werden. Für die automatische Füllung und Spülung der Pistole passte WAGNER Colora ihre bestehende Pistolenspülvorrichtung eigens für Hydrolift an die PROTEC GM1-530 an.

Das System für die Tank-Innenbeschichtung ist nahezu gleich aufgebaut, nur dass hier die Komponenten in 200-Liter-Fässern angeliefert und über den RT-Feeder 200 von Reinhardt Technik in die Farbmischbehälter gepumpt werden. „Der Aufbau der beiden Systeme ist aufgrund der hohen Anforderungen relativ komplex. Dafür ist die Bedienung der TwinControl sehr einfach: Start, Stopp, Spülen – und alles ist erledigt“, erklärt Johannes Bex.

Installation innerhalb einer Woche
Neben der einfachen Bedienung war es für Hydrolift entscheidend, dass die Installation schnell und reibungslos durchgeführt wurde. Nur eine Woche plante das Unternehmen für den Abbau der Altanlage und den Aufbau der neuen Systeme ein. „Um das leisten zu können, haben wir die Anlagen zunächst in unserem Technikzentrum in Wolvertem aufgebaut und getestet“, berichtet Johannes Bex. „Danach haben wir alles abgebaut und zu Hydrolift transportiert. Dank dieser Vorbereitung konnten wir schon am zweiten Tag die ersten Testlackierungen durchführen und auch die Umbauzeit von einer Woche einhalten.“ Von der Beratung durch WSB Finishing Equipment und der reibungslosen Umsetzung war auch Pierre Schuurmans, Produktionsleiter bei Hydrolift beeindruckt: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir nach einer Woche schon produktiv mit den Systemen arbeiten können. Das Team von WSB hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Das hat uns sogar ein Wettbewerber bestätigt, der die Anlage kurz nach der Fertigstellung besichtigt hat.“ Zudem räumt er ein, dass auch die Empfehlung des Farbherstellers Sika Einfluss auf die Entscheidung hatte. „Das WAGNER-Equipment wird dort sehr geschätzt. Heute kann ich sagen: zu Recht! Wir würden uns wieder für die WSB-Lösung mit Komponenten aus der WAGNER Group entscheiden.“

Für die Innenlackierung der Hydrolift-Tanks hat der WAGNER-Handelspartner WSB Finishing Equipment ein sehr ähnliches System zusammengestellt. Hier werden die Komponenten jedoch in 200-Liter-Fässern angeliefert und das erwärmte Material anschließend mit zwei RT-Feeder 200 von Reinhardt Technik in die Farbmischbehälter gepumpt.

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