Die Lösung
Gemeinsam mit TD Finishing und WAGNER modernisierte Greenfield Engineering die gesamte Beschichtungslinie. Die neue Anlage umfasst einen vollautomatischen fünfstufigen Vorbehandlungsprozess, moderne Trocken- und Einbrennöfen, neue Fördersysteme, intelligente Pulverrückgewinnung sowie modernste Applikationstechnik. Die Installation wurde Ende 2025 abgeschlossen, die Produktion startete im Januar 2026.
Nach einer detaillierten Analyse verschiedener Systeme entschied sich Greenfield Engineering für die neueste Generation des WAGNER IPS Beschichtungszentrums. Ausschlaggebend waren neben der Technologie die starke Marktpräsenz von WAGNER im Vereinigten Königreich sowie der umfassende After-Sales-Service. Das IPS Beschichtungszentrum ist das erste System dieser Art im Vereinigten Königreich und vereint Pulveraufbereitung, Pulverförderung, Dosierung und Farbwechsel in einer integrierten Plattform. Intelligente Sensoren überwachen kontinuierlich wichtige Prozessparameter und schaffen optimale Bedingungen für eine konstant hohe Beschichtungsqualität.
Zur Anlage gehört außerdem eine WAGNER S-Line mit S-Cube Kabinentechnologie. Sie ermöglicht schnelle Farbwechsel bei stabilen Beschichtungsbedingungen und reduziert Stillstandszeiten deutlich. Zwölf automatische PEA-X1 Pulverbeschichtungspistolen sowie zusätzliche Pistolen für die Unterseitenbeschichtung sorgen dafür, dass auch größere und komplexe Bauteile zuverlässig beschichtet werden können. Für besonders anspruchsvolle Geometrien steht zusätzlich ein manueller Beschichtungsplatz mit einer Sprint 2 Expert zur Verfügung. Die Anlage umfasst zudem das Energie-Effizienz-Paket (EEP) von WAGNER, das ein optimiertes Monozyklon-Rückgewinnungssystem mit moderner Filtertechnik kombiniert. Dadurch werden die Pulverrückgewinnung verbessert, Druckverluste reduziert und die Energieeffizienz der gesamten Anlage erhöht.
Ein weiteres Highlight der Anlage ist die intelligente 3D-Beschichtungstechnologie von WAGNER. Sie erfasst die Geometrie jedes Werkstücks automatisch und passt Pistolenpositionierung sowie Pulverförderung entsprechend an. Dadurch werden gleichmäßige Schichtdicken erzielt, Overspray reduziert und Materialverluste minimiert.