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zurück 25.04.2018
Kategorie: Pressemitteilungen

WAGNER präsentiert neue IoT-Plattform:
Mit mehr Transparenz zu höherer Produktivität

WAGNER Industrial Solutions hat auf der Fachmesse PaintExpo im April seine neue Internet-of-Things-Lösung vorgestellt. Über die webbasierte IoT-Plattform lassen sich Anlagen zur Pulverbeschichtung, zum Kleben und Dichten sowie zur Nasslackierung intelligent überwachen. Die Plattform ist über PC, Tablet oder Smartphone erreichbar und ermöglicht von überall einen gesicherten Zugriff auf die eigenen Produktionsdaten.

WAGNER IoT Plattform

„Wer die IoT-Plattform einsetzt, erhöht die Transparenz und Prozesssicherheit in seiner industriellen Beschichtung. Ausfälle können minimiert und damit die Produktivität gesteigert werden. Der Betreiber ist ständig in engem Kontakt mit seinen Anlagen und immer top-informiert“, erklärt Mario Oesterle, Senior Product Manager Automation & Sensoric bei WAGNER.

 

Zugriff von überall und zu jeder Zeit
Industrieunternehmen stehen vor der Herausforderung, ständig Produktivität, Qualität und Kosten verbessern zu müssen. Voraussetzung dafür sind genaue Produktionsdaten und ein laufendes Monitoring, möglichst von überall und zu jeder Zeit. Diese liefert nun die neue IoT-Lösung von WAGNER. Die Internetplattform bietet übersichtlich visualisierte Kennzahlen, ein Live-Produktivitätsmonitoring, Informationen zum Austausch von Ersatzteilen, Bedienungsanleitungen mit Ersatzteilliste und eine Schnittstelle zum Fernwartungsservice von WAGNER. Dafür stellen die Steuerungen und Sensoren in den WAGNER-Produkten die Rohdaten zur Verfügung. Sie werden über eine sichere VPN-Verbindung an die IoT-Plattform übermittelt und für die dortige Anzeige grafisch aufbereitet.

Perfekter Prozessüberblick
Bereits die Startseite der WAGNER IoT-Plattform bietet dem Betreiber einen Überblick über alle seine Linien und die wichtigsten Produktivitätskennzahlen. Sie ist der Ausgangspunkt für ein detailliertes, visuell aufbereitetes Reporting für jede integrierte Anlage. Daten wie Beschichtungszeit, Anzahl der beschichteten Teile oder Förderstrecke werden im Minutentakt aktualisiert, so dass ein Live-Monitoring möglich ist. Dazu werden als Referenzwerte die Messwerte der letzten 365 Tage herangezogen. Die Auswertung kann über frei wählbare Zeiträume als Grafik angezeigt werden, zum Beispiel auch pro Schicht. Von der hohen Transparenz und der einfachen Bedienung profitieren alle am Produktionsprozess Beteiligten – vom Bediener über Produktionsleiter und Qualitätsverantwortlichen bis hin zum Top-Manager.

Produktivitätssteigerung um bis zu fünf Prozent
Ein Grundsatz des Lean Management lautet: Nur was man messen kann, kann man auch verbessern. Mit der IoT-Plattform werden Optimierungspotenziale schnell offensichtlich und der Erfolg der ergriffenen Maßnahmen lässt sich leicht nachverfolgen. Zudem zeigt die Plattform Warnungen und Hinweise an. Wird der WAGNER Service benötigt, können die Informationen direkt weitergeleitet werden. Über eine Remote-Funktion greifen die WAGNER-Experten auf die Steuerungen der Linie zu und führen gegebenenfalls eine Fernwartung durch. „Bei unseren Pilotkunden gehen wir von einer Produktivitätssteigerung von bis zu fünf Prozent durch unsere Lösung aus“, berichtet Mario Oesterle. „Diese setzen sich zusammen aus weniger Stillstand, enger Prozesskontrolle mit Benachrichtigungsfunktion, kurzen Reaktionszeiten für weniger Ausschuss sowie vorausschauenden Servicemaßnahmen wie dem rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen.“

Vernetzte Systeme für Produktion 4.0

Wie sich mit der IoT-Lösung die Effizienz steigern und Produktion-4.0-Lösungen realisieren lassen, zeigt ein Beispiel: Wird das Schichtstärkenmessgerät WAGNER Layer Check LC 1000 mit der Plattform vernetzt, kann die Schichtstärke berührungslos in Echtzeit überwacht werden. Tritt eine Unter- oder Überbeschichtung auf, wird der Bediener sofort benachrichtigt und kann nachjustieren. Ausschuss und Nacharbeit werden so verhindert.

Pilotkunden bescheinigen hohen Nutzen
Generell lassen sich alle WAGNER-Linien an die IoT-Plattform anbinden, die über eine aktuelle speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) und entsprechende Sensoren verfügen. „Wir empfehlen unsere Lösung für Neuanlagen oder für Systeme, die nicht älter als fünf Jahre sind. Alle anderen Anlagen können im Rahmen eines Retrofittings auf den neusten Stand gebracht und ebenfalls eingebunden werden“, so Mario Oesterle. Vor der Markteinführung konnten bereits fünf Pilotkunden die Plattform testen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. „Interessant ist vor allem, dass wir ortsunabhängig über jedes Endgerät mit Internetverbindung auf die Plattform zugreifen können. Auf ein solches Produkt haben wir gewartet – und vermutlich nicht nur wir, sondern auch andere industrielle Beschichter“, erklärt Mattias Larssen, Geschäftsführer der schwedischen Firma ALSAB.

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